Von Julia Keck |

Die gut gefüllte Stadthalle in Markgröningen erstrahlte am Donnerstag 30. März in märchenhaftem Glanz. Bei der feierlichen Gala, dem Höhepunkt der Erasmus+ Woche am FLG, waren unter anderem die verschiedenen Chöre und das Orchester des FLG unter Einsatz der Musiklehrer beteiligt und führten mit märchenhafter Musik durch den Abend. Der Schulchor der Hölderlin-Grundschule verstärkte mit lustigen Märchenliedern das Programm, ein Chor der ukrainischen Kinder der VKL-Klasse am FLG sangen bewegende Lieder in ihrer Muttersprache. Zu Beginn konnten die Anwesenden bei einem interaktiven Quiz ihre Kenntnisse im Bereich Märchen beweisen. Die beiden Lehrkräfte am FLG, welche die Erasmus+ Woche maßgeblich organisiert und durchgeführt haben, Senta Friedrich und Nina Dengler, begrüßten alle Gäste, vor allem auch die 48 internationalen Schüler*innen und Lehrkräfte aus Portugal, Frankreich und Spanien, die das FLG und die Projektwoche „Märchen als europäisches Kulturgut“ in dieser Woche besuchten. Auf der Bühne wurden einige Ergebnisse aus den Workshops der Erasmus+ Woche gezeigt. Der Asperger Bürgermeister Christian Eiberger ließ es sich nicht nehmen, ein Grußwort an die Anwesenden zu richten, in welchem er betonte, wie wichtig ein solcher Austausch unter Schulen und das gegenseitige Interesse für das Aufrechterhalten von Frieden und Freiheit in Europa seien. In der Pause konnten Märchenprojekte vorwiegend aus dem Kunstunterricht am FLG und Beiträge der Glemstalschule Schwieberdingen bewundert oder die Bewirtung durch die beiden Jahrgangsstufen genossen werden. Schulleiter Jürgen Stolle bedankte sich in seiner abschließenden Rede unter anderem bei allen an der Gestaltung der Erasmus-Woche Beteiligten, vor allem auch bei den Familien, die durch ihre Gastfreundschaft diesen Austausch ermöglicht haben. Das gemeinsame Singen der Europahymne beendete den Abend. 

Zwischen Mai und Juli wird es im Rahmen des Erasmus+ Programms weitere „Mobilitäten“ für unsere FLG-Schüler*innen geben. Wir wünschen schon einmal viel Vorfreude. 

J. Keck
Foto: A. Weise