Mit Erasmus+ nach Spanien

Das Unglaubliche passierte, als wir die Zusage bekamen. In den letzten Jahren waren nämlich aufgrund von Corona keine Auslandsreisen möglich und doch bekamen wir dank Erasmus+ die Möglichkeit, mit unserem kleinen Spanisch-Leistungskurs am Freitag, den 30.09.2022 zusammen mit Frau Bechter und Frau Friedrich nach Spanien, genauer gesagt nach Málaga und Granada, zu reisen.

Während des Aufenthalts erkundeten wir in den ersten Tagen die Stadt Málaga und den Stadtstrand und kosteten außerdem spanische Spezialitäten wie „Tostadas“ und frische Früchte vom Mercado. Wir besuchten dort das Museum in Málaga, sowie „el Castillo de Gibralfaro“, die Ruinen einer im 14. Jhd. gebauten militärischen Burganlage und konnten in der Nähe freilebende kleine Papageien beobachten und hören.
Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen, um uns abreisebereit unten in der Lobby zu treffen und uns auf den Weg zur Schule IES Cartima in Cartama nördlich von Málaga zu machen. In der Schule in Cartama angekommen, wurden wir durch den Deutschunterricht in den verschiedenen Klassenstufen gelotst, in welchen wir uns auf Deutsch vorstellten und Fragen beantworteten. Es war sehr interessant zu sehen, wie die Schule dort aufgebaut ist. Sie besaß nämlich getrennte Pausenbereiche für Ober- und Mittelstufe und auch einen großen Sportplatz, welcher aus einem Fußballfeld und mehreren Basketballfeldern bestand.
Abends machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Stopp: Granada. Nach der einstündigen Busfahrt kamen wir im schönen Granada an. 
Am nächsten Morgen war schon unser erster Tag an der neuen Schule, dem Colegio La Presentación. Wir durften dort im Unterricht mitmachen und besuchten Fächer wie z.B. Wirtschaft, Englisch und Sport. Des Weiteren wurden wir auch von Frau Bechter getrennt, die gemeinsam mit Frau Friedrich das Schulgelände und das Kollegium kennenlernen konnte. Unsere ersten Eindrücke waren von einem herzlichen Empfang geprägt und von vielen neuen Bekanntschaften. Wir erkannten früh, dass ihr Schulsystem sich in vielen Punkten von unserem unterscheidet und auch die Art des Unterrichts sehr ungewohnt war. Die Lehrer dort unterrichten seit dem Beginn der Pandemie z.B. mit Mikrofonen, um nicht immer schreien zu müssen und um ihre Stimme zu schonen. Wir verbrachten ganze sechs interessante Stunden in der Schule, bevor wir unsere Stadterkundung fortsetzten.

Eine 6-stündige Tour durch die Alhambra stand am darauffolgenden Tag an, welche sehr interessant sowie informativ war. Währenddessen hatte es auch zum ersten Mal kurz geregnet. Danach trafen wir uns mit einer Lehrerin der Partnerschule und deren Schüler:innen, welche uns eine kleine Tour durch Granada mit vielen historischen Informationen gaben.
An unserem letzten Tag stand uns eine „Convivencia“ bevor. Ein Tag, an dem die Schüler:innen der J1 zusammen mit den Lehrkräften an Aktivitäten teilnehmen, welche dazu da sind, die Klassengemeinschaft zu stärken. Auch wir wurden dort herzlich mit eingebunden und hatten viel Spaß mit den spanischen Schüler:innen.
Nun war die Woche schon vorbei und es stand uns der Aufbruch bevor. Wir waren noch bei einer Theateraufführung in der Schule dabei und verabschiedeten uns von unseren vielen neuen Freund:innen. 
Abschließend lässt sich sagen, dass wir eine fantastische und lehrreiche Woche in Spanien verbracht haben, in der wir die spanische Kultur hautnah erleben und unsere Sprachkenntnisse verfeinern konnten. Wir verbrachten dort unvergessliche Momente zusammen mit unseren Lehrerinnen, sowie als Leistungskurs, welche uns für immer in Erinnerung bleiben werden.
Muchas Gracias an Erasmus+ sowie das FLG, Frau Bechter und Frau Friedrich, für das Ermöglichen dieser Reise.

Eleni Anastasiadou, gekürzt: J. Keck
Fotos S. Friedrich