„Es kommt darauf an, was man daraus macht“: Abitur am Friedrich-List-Gymnasium

Die Schulgemeinschaft des Friedrich-List-Gymnasiums gratuliert von ganzem Herzen zum bestandenen Abitur:  

Gwendolen Akoto, Lara Böhringer, Patrick Böpple, Timon Dörge, Finn Ebensperger, Tom Engel, Justin Ertel, Finn Falk, Micha Faller, Patrick Fiederer, Julian Frauenstein, Lorena Grosshart, Yasmina Grüninger, Maurice Gützlaff, Jonas Hammer, Hannah Hartmaier, Felix Herterich, Lukas Hillinger, Emily Hofer, Noah Hofmann, Chiara Ieva, Ainara Janßen, Mark Kammerer, Lennart Krahl, Nils Laubert, Aaron Ludwig, Sebastian Margraf, Henriette Maschke, Oliver Mohr, Filip Murtinger, Roger Otto, Adriano Polzer, David Queck, Luka Radenovic, Jakob Rau, Jason Rausch, Giulia Riep, Madelyne Schaich, Felix Scheffel, Tabea Schellhorn, Lukas Schilder, Lukas Schiller, Emilia Schmid, Mia Schneider, Pasquale Scigliano, Alexandra Stadler, Vanessa Tausch, Sara Tekin, Alexandra Vollmöller, Annika Waibler und 12 weitere Schüler*innen, deren Namen auf der Homepage nicht veröffentlicht werden dürfen.

Wieder gab es eine Vielzahl von Preisträgerinnen und Preisträgern:

Einen Sonderpreis der Stadt Asperg für herausragende Leistungen (Abiturdurchschnitt 1,0) erhielten Finn Falk und Sebastian Margraf.

Der Scheffelpreis für sehr gute Leistungen im Fach Deutsch wurde an Felix Herterich vergeben.

Preise des Förderkreises gingen an: Patrick Böpple, Finn Falk, Jonas Hammer, Hannah Hartmaier, Felix Herterich, Lukas Hillinger, Sebastian Margraf, Luka Radenovic, Jakob Rau, Alexandra Vollmöller.

Fachbezogene Preise von freien Trägern und Institutionen erhielten:

Sozialpreis der VR-Bank Asperg-Markgröningen: Mia Schneider und die Gruppe der Streitschlichter: Gwendolyn Akoto, N.N., Felix Herterich, Mark Kammerer, N.N., Madelyne Schaich, Felix Scheffel, Tabea Schellhorn, Mia Schneider.

Landessportpreis Baden-Württemberg: Sebastian Margraf.

Südwestmetall - Schulpreis Ökonomie: Lukas Hillinger.

Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker: Finn Falk, Felix Herterich, Luka Radenovic.

Karl von Frisch Preis Biologie: Finn Falk.

Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft: Sebastian Margraf.

Urkunden erhalten ebenfalls: Patrick Böpple, Jonas Hammer, Luka Radenovic, Jakob Rau.

Preis der Deutschen Mathematikervereinigung: Finn Falk.

Paul-Schempp-Preis der Evangelischen Landeskirche: Sebastian Margraf.

Studienstiftung: Finn Falk.

E-fellow-Online-Stipendium: Patrick Böpple, Finn Falk, Jonas Hammer, Hannah Hartmaier, Felix Herterich, Lukas Hillinger, Sebastian Margraf, Luka Radenovic, Jakob Rau, Alexandra Vollmöller.

Preis der evangelischen Kirchengemeinde Asperg: N.N.

Preis der katholischen Kirchengemeinde Asperg: Hannah Hartmaier.

Schulpreise für die besten Leistungen in den Prüfungsfächern erhielten:

Lukas Hillinger (Englisch), Hannah Hartmaier (Geschichte), Finn Falk (Biologie), Ainara Janßen (Spanisch), Sebastian Margraf (Sport).

 

Große Freude herrschte bei der Übergabe der 62 Zeugnisse in der Stadthalle von Tamm bei den Abiturient*innen , den Eltern und Lehrer*innen, denn auch dieser Jahrgang musste durch die Pandemie große Einschränkungen und Verluste verkraften, wie z.B. neben dem Homeschooling auch fehlende Fachexkursionen oder Studienfahrten.

Aber: „Es kommt drauf an, was man draus macht“, das Motto des Schulleiters Jürgen Stolle kennzeichnete den Grundtenor der Ansprachen an diesem Abend.

Wechselseitig sich ergänzend erinnerten die Bürgermeister der Städte Asperg und Tamm, Herr Christian Eiberger und Herr Martin Bernhard, die Abiturient*innen daran, dass sie gerade durch die Einschränkungen vieles gelernt hätten, was über den normalen Lehrplan hinausgehe. Dieses Wissen, diese Erfahrungen gehörten zu einer ganzheitlichen Bildung, die mehr als nur den reinen Lehrstoff beinhalte. Sie ermutigten die Schüler*innen, sich nicht durch Algorithmen bestimmen zu lassen, sondern frei und im positiven Sinne kritisch zu denken und ihre individuellen Anliegen auch für das Gemeinwohl einzusetzen.

In diesem Sinne äußerten sich auch Herr Kreissl für die VR-Bank und die Elternbeirätin Frau Böhm, die in gewohnt engagierter Weise auch den Elternvertretern der Abiturient*innen dankte, sowie Frau Weißert, die den Förderkreis repräsentierte. Der Scheffelpreisträger Felix Herterich betonte, wie wichtig es sei, den eigenen Weg zu finden, sich anzunehmen, so wie man sei.

„Unerschrocken, unerschütterlich sein Ding machen“, so kennzeichnete Jürgen Stolle diesen Jahrgang, der eine Resilienz gezeigt habe, die sich von den Umständen nicht kirre machen ließ. Er verwies darauf, dass aber auch das Abiturzeugnis nur eine „Eintrittskarte“ in das zukünftige Leben sei. Es komme darauf an, daraus etwas zu machen. Dazu sei ein guter innerer Kompass vonnöten, der sich an den eigenen Werten, Fähigkeiten und Zielen orientiere und dabei neben dem individuellen Fortkommen auch die politisch-gesellschaftliche Verantwortung nicht aus dem Blick verliere. Dass es gelingen möge die unterschiedlichen Sphären zu verbinden, das Große und das Triviale, das Individuelle und das Gemeinschaftliche, dies war als sein persönlicher Wunsch an die Abiturient*innen gerichtet.

Mit einem heiteren Wettstreit zwischen Lehrern und Schülern endete dieser beschwingte Abend in der Stadthalle Tamm.

Ein großer Dank von Herrn Stolle ging an Herrn Bernhard und Herrn Eiberger für die unbürokratische Zusammenarbeit und Unterstützung. Ein herzlicher Dank galt ebenfalls den städtischen Beschäftigten, Frau Kammerer, Frau Schliemann und Herrn Wagner, sowie dem Rektoratsteam der Schule, Frau Ischebeck, Herrn Ebert und Frau Weilacher.

 

 

 

Renate Stiefel