Der Bundesfreiwilligendienst am FLG Asperg – ein Erfahrungsbericht

Zum FLG gehören neben Schüler*innen, Lehrkräften und dauerndem Personal auch von Zeit zu Zeit, wenn möglich jedes Jahr, die oder der Bundesfreiwilligendienstleistende. Die Tätigkeit umfasst die Mitarbeit in der Verwaltung sowie bei schulischen Veranstaltungen und in der Ganztagesbetreuung.

Doch der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist so viel mehr!

Die Tätigkeit umfasst vieles, was man mit dem Sekretariat verbindet – hier liegt auch meine Hauptaufgabenquelle. Hinzu kommt am FLG die Arbeit in der Lernzeit, der Ganztagesbetreuung für die Fünft- und Sechstklässler. Zuweilen trifft man mich auch als Vertretungskraft im Unterricht oder am Telefon an, wenn ich Gespräche annehme.

Der Hauptteil meiner Arbeit sind jedoch die Aufgaben, die von Seiten des Sekretariats kommen – dies liegt vor allem an der aktuellen, durch die Corona-Pandemie bedingten Situation. Im Normalfall wäre ich sicherlich Bestandteil der Teams hinter Schulveranstaltungen, hätte die Möglichkeit, in verschiedenen AGs mitzuhelfen, und könnte freier eingesetzt werden. Da dies im Moment aber nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich ist, sind meine Aufgaben hauptsächlich anderer Art. So erledige ich verschiedene Botengänge zur Stadt, übernehme Bürotätigkeiten, nehme mich dem einen oder anderen Schülerproblem an und stelle mich als Ansprechpartnerin für jedermann zur Verfügung – vor allem natürlich für die Schüler*innen, da ich als (sehr) junge Erwachsene einfach nochmal eine andere Rolle habe als ein Lehrer.

In der Lernzeit liegt derzeit einer meiner Arbeitsschwerpunkte. Die Arbeit im Aktivraum bedeutet regen Austausch mit den Schüler*innen, Anregung zu weiteren Aufgaben und mitunter gemeinsames Spielen am Ende der Lernzeit zum Ausklang der Stunde. Die Arbeit im Stillraum gibt mir die Möglichkeit, den Schüler*innen konkret bei Problemen mit den Hausaufgaben zu helfen und auch darüber hinaus persönliche Hilfestellungen zu geben. So sind viele verschiedene Tätigkeiten Teil meiner Arbeit – mitunter kleine Aufgaben, die jedoch – wie ich hoffe – allgemein zur Verbesserung des Schulalltags beitragen.

Im Verlauf meiner bisherigen Tätigkeit am FLG habe ich die Bekanntschaft vieler Menschen gemacht und wurden von ihnen schnell in ihre Gemeinschaft aufgenommen und integriert. Lehrer*innen und Schüler*innen kommen mir gleichermaßen freundlich entgegen – trotz Maskenpflicht und Abstandsgebot herrscht eine angenehme Atmosphäre. 

Meine Arbeit als Bundesfreiwilligendienstleistende und damit am FLG hat mir schon jetzt zu Erkenntnissen verholfen, die ich vorher noch nicht fertig für mich formuliert hatte – und ich hoffe, jedem/r meiner Nachfolger*innen wird es ebenso gehen. Für mich jedenfalls hat der Bundesfreiwilligendienst sich bereits jetzt gelohnt.