Am 9. Juli war es soweit: Barbara Fink wurde in einer offiziellen Einsetzungsfeier am FLG als neue Schulleiterin willkommen geheißen. In Anwesenheit vieler geladener Gäste, Schulleitungen benachbarter Schulen, Vertreter:innen der Schulgemeinschaft, Vertretern der Stadt Asperg, des Regierungspräsidiums und ihrer Familie wurden die ersten Worte von der Schulreferentin Kristina Klammt an Barbara Fink gerichtet.
Kristina Klammt berichtete von berufsbiografischen Ereignissen der frisch gebackenen Schulleiterin und erinnerte Frau Fink im facettenreichen „Alltagsgeschäft“ und allen sich bietenden Herausforderungen draran: „Sie sind nicht allein!“
Ähnlich äußerte sich Bürgermeister Eiberger, der erklärte, dass sich die Stadt Asperg als Bildungspartnerin verstehe und Barbara Fink, die als ehemalige Schülerin nun als Schulleiterin ans FLG zurückkehrt, willkommen heiße. Auch die Schülerschaft, vertreten durch die 2. Schülersprecherin Nela Hell, reihte sich bei den Glückwünschenden ein und formulierte, dass sie sich von der neuen Schulleiterin erhoffe, dass sie auch auf die Stimme der Schüler:innen höre. Gute Wünsche kamen auch vom Elternbeirat, der sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit freut und symbolisch eine Laterne mit elektrischer Kerze schenkte – zur Orientierung auch bei Gegenwind.
Die Personalratsvorsitzende Marion Brinkmann ließ in ihrer Rede verschiedene Stimmen ehemaliger Wegbegleiter:innen der neuen Schulleiterin zu Wort kommen, von der OPS in Freiberg , ihrer vorherigen Schule, und dem Seminar für Didaktik und Lehrerbildung in Heilbronn, wo Frau Fink viele Jahre tätig war. Die lobenden Worte und die wiederholte Betonung ihrer menschlichen Haltung fielen dabei besonders auf.
In ihrer Antrittsrede richtete sich Barbara Fink schließlich selbst an alle Anwesenden, wobei ihr gegen Ende der Rede wichtig war hervorzuheben, dass der Mensch an der Schule im Mittelpunkt stehen solle und nicht nur seine Leistung – dass man sich Würde nicht verdienen müsse. Für ihre zukünftige Arbeit am FLG fand sie folgende Abschlussworte:
„Ich wünsche mir eine Schule, die Leistung ernst nimmt, ohne Menschen auf Leistung zu reduzieren. Eine Schule, die anspruchsvoll ist, aber nicht entmutigend. Eine Schule, in der Kooperation wichtiger ist als Konkurrenz und in der Fehler nicht als Defizite betrachtet werden, sondern als Lerngelegenheit und Teil menschlicher Entwicklung. Und ich wünsche mir eine Schule, in der wir aufmerksam füreinander sind. Manchmal verändert ein zugewandtes Gespräch mehr als eine pädagogische Maßnahme. Als Schulleiterin verstehe ich meine Aufgabe deshalb darin, Bedingungen zu schaffen, unter denen Entwicklung möglich wird: Räume für Denken, für Widerspruch und Kritik, für Kreativität, für Verantwortung und auch für zweite Chancen.“
Wir alle wünschen Frau Fink das Beste für ihre Tätigkeit als Schulleiterin am FLG und freuen uns darauf, gemeinsam mit ihr das FLG zu gestalten!