Fünfzehn Schüler*innen aus dem Spanischunterricht der zehnten Klassen haben vom 07.05. 2025 bis 14.05.2025 an einem Austausch mit Schüler*innen aus Puçol im Rahmen von Erasmus+ teilgenommen. Puçol ist ein kleiner Ort in der Nähe von Valencia mit typisch spanischem Flair und direktem Zugang zum Mittelmeer.
Am Mittwoch, den 07.05., haben wir uns abends am Flughafen getroffen. Der zweistündige Flug ging schnell vorbei und wir waren nach der Ladung sehr gespannt unsere Austauschpartner*innen, mit denen wir vorher nur geschrieben hatten, richtig kennenzulernen. Unsere Gastfamilien holten uns vom Flughafen ab und brachten uns mit dem Auto in ihr zuhause.
Am Donnerstag lernten wir die Schule in Puçol kennen, indem wir eine Führung in Kleingruppen erhielten und mehrere Unterrichtsstunden mit unseren Austauschpartner*innen verbrachten. Dabei ist uns besonders aufgefallen, wie unterschiedlich deutsche und spanische Schulen und der Unterricht in diesen sind. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Schule mussten einige Pläne verworfen werden, da es an diesem Nachmittag sehr stark regnete. Wir verbrachten dann alle gemeinsam eine schöne Zeit in einer Trampolinhalle und den Abend in unseren Gastfamilien.
Der Freitag startete mit einer Bahnfahrt nach Valencia. In der Stadt angekommen, bekamen wir eine Führung mit spanischen Erläuterungen zu den größten Sehenswürdigkeiten im Zentrum der Stadt. Wir besichtigten zum Beispiel die Kathedrale und den größten Markt Europas, auf dem wir auch einige Zeit verbrachten und einige spanische Köstlichkeiten probierten. Den Nachmittag hatten wir dann frei und jeder konnte selbst entscheiden, was er/sie gerne unternehmen wollte. Viele gingen Klamotten und Souvenirs shoppen oder setzten sich in eines der zahlreichen Cafés. Einige ließen den Tag mit einem abendlichen Bummel durch Puçol und einer Einkehr bei Mc Donalds ausklingen.
Das Wochenende verbrachten wir individuell mit unseren Gastfamilien. Allerdings trafen wir uns auch in einer großen Gruppe zum gemeinsamen Bowling, einer Einkehr ins Restaurant oder einem Aufenthalt am Strand von Pucol, um die Zeit mit allen Schüler*innen des Austauschs zu verbringen.
Am Montag stand eine Busfahrt in das Naturreservat „Albufera“ an. Bei dem Naturpark handelt es sich um eine Süßwasserlagune, die etwa 10 km südlich von Valencia liegt. Dort unternahmen wir einen Spaziergang und eine Bootstour, um die schöne Landschaft besser kennenzulernen. Der Bootsführer gab uns dabei viele interessante Informationen über die „Albufera“. Den Nachmittag verbrachten wir am Meer mit Paddle Surf – Aktivitäten. Mit SUP-Boards und Surfbrettern stürzten wir uns in die ziemlich kalten Wellen. Es war ein Nachmittag voller Spaß und Adrenalin.
Den Dienstag verbrachten wir nochmals in Valencia. Wir besichtigten die „Ciutat de les Arts i les Ciències“, was auf Valencianisch für „Stadt der Künste und Wissenschaften“ steht. Hierbei handelt es sich um einen interessanten architektonischen Gebäude- und Parkkomplex und ein modernes Wahrzeichen der Stadt. Danach besuchten wir ein Fallero – Museum. Dort ging es um die „Fallas“, ein traditionelles Fest in der „Comunidad Valenciana“, und war sehr interessant. Es wurden hauptsächlich die Skulpturen ausgestellt, die für diese Feste gebaut werden, was wirklich sehr beeindruckend ist. Den Nachmittag verbrachten wir wieder in Kleingruppen allein in der Stadt und gingen abends in einem All-you-can-eat Restaurant gemeinsam essen.
Am Mittwoch nahmen wir in der Schule an einem Workshop teil, erhielten unsere Zertifikate für die Teilnahme am Austausch und aßen gemeinsam Paella, ein typisch spanisches Gericht. Den Nachmittag verbrachten wir deutschen Schüler*innen und Lehrerinnen ein letztes Mal am Strand von Puçol und spielten Volleyball und Gesellschaftsspiele. Am Abend wurden wir von unseren Gastfamilien zum Flughafen gebracht und mussten uns schweren Herzens von allen verabschieden.
Rückblickend war diese Woche in Spanien ein voller Erfolg. Wir lernten viele neue Menschen kennen, schlossen Freundschaften, lernten die Kultur und Sprache besser kennen und unternahmen großartige Ausflüge. Die Spanier*innen nahmen uns sehr herzlich auf und die Jugendlichen sind sehr offen, selbstständig und freundlich. Wir freuen uns jetzt schon auf den Gegenbesuch im Oktober diesen Jahres, wenn wir den Spanier*innen auch unser Land und Leben etwas näherbringen können.
Wir bedanken uns nach dieser schönen Woche bei den Lehrerinnen Frau Johannes und Frau Weber-Bleyle und unseren spanischen Gastgeber*innen.