Claras Aufenthalt in Plymouth (Großbritannien)

Plymouth

Anfangs war das Leben in der Großstadt etwas befremdlich, aber die guten Bus- und Zugverbindungen, die Einkaufszentren, Cafés, Museen, Kinos usw. waren definitiv von Vorteil: Es wurde nie langweilig.

Plymouth liegt außerdem direkt am Meer, auf das man, von einigen Parks und der Altstadt aus, einen wunderschönen Blick hat.

An meiner Schule gehörte ich zur „Sixth Form“(also zur „Oberstufe“), in der man nur drei bis fünf Fächer belegt. Ich hatte Psychologie, Soziologie, Geografie und Französisch. Der Unterricht begann um 9 Uhr morgens und ging bis maximal 15 Uhr. Während meines Aufenthalts reiste ich mit englischen Freunden und anderen Austauschschülern quer durch England. Ich war auch immer wieder auf mich alleine gestellt, doch die Eigenständigkeit im Sinne von Hilflosigkeit verwandelte sich schnell in Eigenständigkeit im Sinne von Freiheit. Andere Familie, andere Sprache, anderes Schulsystem, und einfach eine andere Kultur und Mentalität, die einem doch manchmal unbedachte Hürden stellt: Nur ein Urlaub war mein Austausch nicht. Trotzdem würde ich meine Entscheidung, ins Ausland zu gehen, niemals bereuen.

C. Schönfeld