Schwedenaustausch 2007 – Aufenthalt in Schweden, 6.-13. Mai 2007

Es ist ein sehr früher Morgen, der des 6. Mai. Ein Sonntag noch dazu. Nichtsdestotrotz haben sich etliche Eltern/Partner (Fahrdienst) und die 17 Teilnehmer/innen auf Schülerseite sowie die beiden Begleitpersonen, Frau Schäfer und Herr Schmidt, um 4.45 Uhr bei tiefster Dunkelheit auf der Wendeplatte vor dem FLG versammelt um nach Schweden aufzubrechen. Herr Schmidt hatte aus seinen Erfahrungen plaudernd ein sanftes Land voll schöner Natur, freundlicher Leute und - wenn man Glück hat - auch ein paar Elchen versprochen. Jetzt galt es diese Ankündigungen zu erfüllen oder vielmehr in die Tat umzusetzen.

Bild entfernt. Zweieinhalb Stunden später einchecken in Hahn, dann ging die Maschine nach Stockholm-Skavsta. Überpünktliche Ankunft um 11 Uhr in Schweden. Uns empfing ein (ungewöhnlich, oder inzwischen dank Klimawandel gewöhnlich) sommerlich-warmes und sonniges Schweden. Weit über 20 Grad und Sonne pur, von wegen Wikinger-Skandinavien. Aber in der Folgewoche pendelte sich das Thermometer dann doch auf die angekündigten Maximalwerte von ca. 15 Grad ein.
Der Sonntag stand im Zeichen des Kennenlernens, was für die beiden Begleitlehrer ein malerischer Ausflug in ein schmuckes Sommerhäuschen am See der Kollegin Ingegerd bedeutete. Dort verbrachten wir auch die restliche Woche, was wirklich ein Erlebnis war. Auch die anderen Teilnehmer genossen sicherlich den schönen Sonntag in Schweden.

Bild entfernt. Montag früh wurden wir dann vom Schulleiter Jan-Ivar (in Schweden duzt man sich grundsätzlich - alle, ohne Berücksichtigung von Stand und Alter) und der für den Austausch auf schwedischer Seite verantwortlichen Lehrerin Inger begrüßt und über die Schule informiert. Es folgte eine Führung durch ein für deutsche Augen immens modernes, gläsernes, freundlich-helles Schulgebäude. Dass jedoch der Schein auch mal trügen kann (mancherlei Unterrichtsqualität stieß bei unseren Schülern doch schon auf Stirnrunzeln), das kam in den nachfolgenden Tagen ans Licht. Nach einem reichhaltigen Menu in der Schulkantine war am Nachmittag Schulalltag angesagt – Besuch im Unterricht. Dies stand auch Mittwoch und Freitag, mit wechselnden Extras und Höhepunkten (Bericht einer amerikanischen Austauschschülerin, Schulmusical, Abiturvorbereitungsprogramm) auf dem Programm.

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Dienstag und Donnerstag waren Ausflüge geplant. Der erste Stopp galt der schwedischen Hauptstadt, Stockholm. Nach dem Besuch im Vasamuseet (NEIN, es geht hier nicht um Knäckebrot, sondern um die Bergung eines alten Kriegsschiffes, das wieder in Gänze vor einem steht), war 5 Stunden „Freigang“ in Stockholm angesagt. Donnerstags wurden wir nach Mariefred zum Schloss Gripsholm und dem Grab Tucholskys entführt.



Samstag stand den Familien zur individuellen Gestaltung frei und dann hieß es ein zweites Mal ultrafrüh aufzustehen – erneut fuhren wir gegen 4 Uhr zum Flughafen, wo uns dann Ryanair um 7 Uhr nahezu überpünktlich nach Hahn zurückbrachte. Es benötigte einige Zeit, den Bus ausfindig zu machen (er hatte auf dem funkelnagelneuen Busparkplatz geparkt), dennoch kamen wir pünktlich gegen 12 Uhr in Asperg an der Wendeplatte an.

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Alle um Erfahrungen reicher, wenn ich so das Stimmungsbarometer nehme – allsamt sehr positiv!

Stefan Schmidt