SMV Tagung 2004

Das schöne Mettelberg war auch in diesem Schuljahr wieder der Zielort der SMV, um in einer ländlichen Umgebung - fernab von der Großstadt - Ideen für den „neuen Schulalltag“ zu entwickeln. Denn die diesjährige SMV-Tagung vom 11. bis 13. Oktober stand ganz unter dem Motto „Lebensraum Schule in der Zukunft - Was muss sich ändern?“.

Bild entfernt. Am Montagmorgen des 11. Oktobers 2004 hieß es Abfahrt für die Klassen- und Kurssprecher, sowie die Referenten des Friedrich-List-Gymnasiums.

Mit dem Bus am Tagungshaus angekommen, offenbarte sich bereits ein kleines Problem: die Zimmer konnten noch nicht bezogen werden. Die Vorgängergruppe hatte noch nicht geputzt. Kurzerhand - flexibel, wie die SMV nunmal ist - wurde die Zeit für Referenten-Fotos genutzt. Und nach ebenfalls anfänglichen Problemen in der Küche, wurde die SMV mit einem leckeren Mittagessen verwöhnt.

Nun konnte es also endlich losgehen - mit der Arbeit. Die Schülersprecherinnen Sandra Hüttmann und Carolin Wilhelm stellten zusammen mit den diesjährigen Verbindungslehrern Stefan Schmidt und Tobias Herrmann das bereits erwähnte Motto der Tagung vor. Es wurde in einer offenen Runde über Verbesserungsmöglichkeiten für eine angenehmere Schulatmosphäre diskutiert. Die Frage war dabei zunächst, welche Probleme sich in Zukunft durch die neuen Schulreformen ergeben werden und wie man diesen entgegenwirken könnte. Verschiedene Arbeitsgruppen beschäftigten sich intensiver mit einigen der Lösungsvorschläge und präsentierten anschließend ihre Ergebnisse den restlichen Teilnehmern.

Die fleißigen „SMVler“ ließen sich nach getaner Arbeit das Abendessen schmecken und stärkten sich für das Abendprogramm.
Die Schülersprecherinnen hatten sich eine Abwandlung der Mini-Playbackshow ausgedacht, um ein paar „zufällig“ ausgewählte Schüler zu bekannten Melodien - ausgestattet mit einem „Bürsten-Mikrofon“ - vor einer Jury singen zu lassen. Diese Jury wurde von den Verbindungslehrern verkörpert und wurde ihrer Aufgabe voll gerecht - die vier waren von den Darbietungen stets begeistert.

Bild entfernt. Danach hieß es: Sich anziehen. Möglichst warm, denn die „alltägliche“ Nachtwanderung stand bevor und die Nacht sollte sehr kalt und feucht werden. Dementsprechend schlammig und matschig war der dunkle Weg durch den nahen Wald, durch Dornengestrüpp und Unterholz. Besonders für die Jüngeren war es auch ein solcher durch die Hölle. Denn die Wildschweine im Wald verhielten sich dieses Jahr wieder extrem aktiv, verschleppten wie auch im letzten Jahr wieder einige unglückliche Schüler und jagten der Gruppe so gehörig einen Schrecken ein. Letzten Endes aber kamen wieder alle 55 am Haus an.
Man ließ den ersten Tag mit einem gemütlichen Zusammensein bis spät in die Nacht ausklingen.

Tag zwei der SMV-Tagung: Wie jedes Jahr fanden sich am Vormittag die einzelnen Referenten zusammen, um ihre Pläne für das kommende Schuljahr auszuarbeiten und zu formulieren. Doch bevor es dazu kam, wartete die gesamte SMV an diesem Morgen eine gute halbe Stunde auf das Frühstück - die Beschaffung von Brötchen hatte sich für das Küchenteam um 7.45 Uhr als schwerer erwießen, als ursprünglich gedacht - Der Bäcker nämlich hatte noch geschlossen. Und auch Kaffee offenbarte sich als Mangelwahre auf dieser Tagung, da die Kaffeemaschine pro Minute ganze zwei Tropfen Kaffee zu produzieren vermochte. Geduld schien auch in dieser Hinsicht einer der wichtigsten Tugenden in der SMV zu sein.
Der Rest des Tages verlief jedoch ganz nach Plan. Die Ergebnisse der Referentengruppen wurden vorgestellt. Anschließend kam Herr Scheuer zum Mittagessen zu Besuch. Er zeigte sich am Nachmittag interessiert an den neuen Ideen der Referenten und Klassen- und Kurssprechern. Jedes Referat durfte ihre Ergebnisse Herrn Scheuer persönlich vorstellen und gemeinsam mit ihm über die einzelnen Vorschläge und Vorhaben sprechen.

Bild entfernt. Die Sportreferenten hatten zudem drei Sportturniere für den späteren Nachmittag organisiert. Wer wollte, konnte Fußball, Volleyball oder Tischtennis spielen und sein Können bis zum Abendessen unter Beweis stellen.
Traditionell gestalteten die Schüler aus Stufe 13 den zweiten Abend der Tagung. Das berühmt-berüchtigte „13er-Spiel“ sorgte auch dieses Jahr wieder für viel Unterhaltung, Gelächter und so manch peinliche Angelegenheit. Die gute Stimmung hielt bis zur späten Stunde an und es wurde noch ausgiebig gefeiert.

Am dritten Morgen ist bei SMV-Tagungen stets das „Sauber machen“ angesagt. Bevor der Bus wieder alle Schüler zurück nach Asperg brachte, mussten alle Zimmer, alle Gänge, alle Ecken und Kanten geputzt werden - die Küche wieder auf Vordermann gebracht werden. Kein einfaches Unterfangen, das bei dieser Tagung seit Jahren wieder einwandfrei und mühelos gemeistert wurde!

In diesem Sinne gilt ein Dank allen SMVlern, die dabei waren und zu einer sehr schönen Tagung in diesem Jahr beigetragen haben. Vor allem sei den Schülersprecherinnen Sandra Hüttmann und Carolin Wilhelm und den beiden Verbindungslehrern Herrn Schmidt und Herrn Herrmann gedankt, die ungemein zum Gelingen der drei Tage beigetragen haben. Auch die Begleitpersonen Frau Stengel und Frau Dampke, die gerade ein Praktikum am FLG absolvierten, sowie das Küchenteam sollen nicht vergessen werden!
Bis zum nächsten Jahr…

Katrin Weber & Jonas Heuer