Schüleraustausch mit dem Jozsef Attila Gymnazium in Ungarn
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Am Sonntag, dem 13.3.2011, trafen wir uns übermüdet früh morgens in der S-Bahn. Erst 12 Stunden später kamen wir endlich in Budapest an, nachdem sich die Fahrt aufgrund einiger Probleme des Bahnverkehrs um mehr als 2 Stunden verzögert hatte.
Am Bahnhof in Budapest wurden wir dann herzlich von unseren Gastfamilien begrüßt, die uns mit zu sich nach Hause nahmen in die Partnerstadt Monor und Umgebung.
Am nächsten Tag machten wir einen größeren Ausflug in den Norden Ungarns, in das Gebiet der Matyros, die sich durch ihre außergewöhnlich reich bestickten Trachten auszeichnen, und nach Eger, einer alten Kulturstadt mit Burg, kleiner Universität und einem Minarett aus der Zeit der Türken, wo wir u.a. die Katakomben besichtigten. Die Sonne schien und alle waren fröhlich. Der Abend stand, wie die darauffolgenden auch, zur freien Verfügung.
Der Dienstag war der Nationalfeiertag und wir nutzten die Chance, mehr Zeit mit unseren Gastfamilien zu verbringen und sie besser kennen zu lernen.
Am Mittwoch wurden wir vom Direktor des Gymnasiums willkommen geheißen und besuchten den Unterricht, wobei uns besonders der Deutschunterricht interessierte. Mittags wurden wir dann vom Bürgermeister empfangen.
Am Donnerstagvormittag machten wir Deutschen uns auf den Weg nach Budapest und bestaunten dort die Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Parlament, den Heldenplatz oder die Oper. Nachmittags kamen die Ungarn dazu, doch aufgrund des vielen Regens beendeten wir das Besichtigungsprogramm und besuchten spontan ein interaktives Physikmuseum.
Den Freitag verbrachten wir ausschließlich in der Schule, wo wir eine Theateraufführung nach dem Kinderbuch „Das doppelte Lottchen“ von Erich Kästner durch eine Deutschklasse miterleben durften. Außerdem konnten sich einige Freiwillige aus unserer Gruppe mit den Ungarn in einem Fußballspiel messen.
Am Samstagmittag nahmen wir schweren Herzens Abschied und kurz nach 13.00 Uhr fuhr der Zug gen Heimat, diesmal ohne Komplikationen.
Wir freuen uns auf den baldigen Gegenbesuch am 2. April und danken unseren Lehrern, Frau Stiefel und Herrn Schönwiesner, für die gelungene Woche.

