Der Elternbeirat informiert: Eltern organisieren Berufsberatung

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Traditionell wird den Schülerinnen und Schülern des Friedrich-List-Gymnasiums in Asperg ein Informationsabend zur Berufswahl angeboten. Dieses Jahr nahmen 200 Schüler teil.

Soll ich erst eine Lehre machen und dann studieren? Warum sind denn Auslandsaufenthalte so wichtig? Hat ehrenamtliches Engagement bei Bewerbungen wirklich Bedeutung?

Jede Menge Fragen konnten die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-List-Gymnasiums Asperg wieder einmal ausgewiesenen Experten in den verschiedensten Berufen stellen. Jedes zweite Jahr findet an diese Schule eine Berufsberatung statt, bei der erfahrene Praktiker über ihre Berufe referieren und Licht und Schattenseiten ihrer Tätigkeit darstellen. In kleinen Gruppen eröffnete sich für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, die Vorstellung von Ihrem Traumberuf bestätigt zu bekommen oder korrigieren zu lassen. „Dumme Fragen gibt es nicht“, sagte einer der Referenten, der sich wie viele andere, sehr zufrieden über das Interesse der Schülerinnen und Schüler äußerte.

Zu Beginn des Abends sprach Prof. Hans-Peter Schmitt über die Unterschiede von Universität, Fachhochschule und Dualen Hochschulen. Informative Zahlen über die Kosten eines Studiums, späteren möglichen Einstiegsgehältern, durchschnittliche Wartezeiten vom Studienabschluss bis zum Berufseinstieg konnte er präsentieren. Doch auch die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen wie die jungen Menschen sich für eine Studienwahl entscheiden und wer sie am stärksten beeinflusst, gaben seinem Vortrag interessante Facetten. Im Verlauf der Veranstaltung gab es für alle die Gelegenheit, sich über zwei Berufsfelder zu informieren. Da die Berufsberatung im zweijährigen Turnus stattfindet und die Klassen 10-13 eingeladen werden, gewinnen die Schülerinnen und Schüler des FLG zusätzliche zu ihrem Berufspraktikum in Klasse 9 einen fundierten Einblick in mehrere andere Tätigkeitsbereiche.

34 Referentinnen und Referenten konnten für die Veranstaltung gewonnen werden, und so erstreckte sich das Angebot vom Juristen zum Psychologen, vom Designer bis zum Landschaftsplaner. Leider konnten wir keine Piloten für unsere Veranstaltung gewinnen. Der Elternbeirat bedankte sich bei den Referentinnen und Referenten für deren Bereitschaft, sich trotz großer beruflicher Belastung den Abend frei zu halten und den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort zu stehen.

Autor: 
Christa Fröhlich