Stimmungsvolle Serenade am Friedrich-List-Gymnasium

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Es sprach für die Weitsicht der Organisatoren des Serenadenabends am 22.Juli, die Gäste schon ab 18 Uhr einzuladen. Die Besucher konnten sich so schon vor Beginn des musikalischen Programms mit Getränken und Essen vom reich bestückten Buffet versorgen und sich an den mit musikalischen Motiven und Kerzen dekorierten Tischen auf den Abend einstimmen.



Von Beginn an stellte sich Open-Air-Atmosphäre ein. Die Besucher erschienen so zahlreich, dass noch viele zusätzliche Stühle auf den Schulhof des FLGs gebracht werden mussten.

Nach der Begrüßung durch den Schulleiter, Herrn OStD Scheuer eröffnete das Orchester und das Bläserensemble unter der Leitung von Gerhard Noé um 19 Uhr stimmungsvoll das musikalische Programm mit Mozarts Salzburger Nachtmusik. Ob besinnlich oder beschwingt, der ELFE(n)-Chor fand danach stets die richtige Stimmungslage für die fünf Lieder aus „Liebesliederwalzer“ von Johannes Brahms. Das Publikum belohnte die Leistung des Chores und die beiden Pianisten mit viel Beifall. Ulrich Stierle und Leonhard Völlm begeisterten danach mit dem Schlusssatz aus der „Petite Suite“ von Debussy. Gerne hätte man noch länger zugehört. Mucksmäuschenstill wurde es, als Urs Grupp, zusammen mit U. Stierle, den ersten Satz aus Viottis Violinkonzert Nr. 23 spielte. Der junge Künstler meisterte das anspruchsvolle Stück mit großer Virtuosität und Musikalität. Rührend, wie er dabei von seinem Musiklehrer Gerhard Noé, nicht nur bildlich, sondern im Wortsinn, beschirmt wurde.

Nachdem nun doch ein paar Tropfen Regen gefallen waren, ließ der Unterstufenchor die Sonne wieder aufgehen. Unter der Leitung von Ralf Ellinger hatte der Chor auf einer Chorfreizeit das Programm mit englischen und südamerikanischen Liedern sorgfältig einstudiert. Alle Sänger und Sängerinnen hatten sichtlich viel Spaß beim Singen und ihr Schwung sprang auch auf das Publikum über, das begeistert mitklatschte. Orchester und Bläserensemble trugen die gute Stimmung weiter, beschwingt wurde mit Dixie, Swing und einer Melodie aus „Cats“ zum Oberstufenchor und den Musicalsongs aus „Mamma Mia“ übergeleitet. Auf gewohnt hohem Niveau zeigten die Sängerinnen und Sänger, was man mit diesen schönen Melodien alles machen kann und zogen die Zuhörer völlig in ihren Bann. Bewegend interpretierte Johannes Heim „Chiquitita“. Es war eine schöne Geste und Freude für alle, dass einige der diesjährigen Abiturienten nach dem Verlassen der Schule nochmals als Solist, im Chor und im Orchester mitgewirkt haben. Ein optisches Feuerwerk war die Tanzeinlage von Carolin Wilhelm, Sandra Hüttmann, Sandra Kallenberger und Kathrina Krickl und ihre Kostümierung im Stil der 70iger Jahre. Für die richtige Begleitung des Chores sorgten die Gitarristen Jonas Lauer und Jens Hartwig sowie Anselm Wolf am Schlagzeug.
Mit „Thank you for the music“ beendete der Oberstufenchor das wundervolle Serenadenkonzert. Alle Beteiligten erhielten lang anhaltenden und verdienten Beifall. Schulleiter Helmut Scheuer bedankte sich bei allen Mitwirkenden sehr herzlich und übergab mit dem Personalrat den Solisten sowie den Musiklehrern leuchtende Sommerblumen. Auch die für die Technik Verantwortlichen; Eric Seitz, Tobias Heilmann und Thomas Rau, erhielten für ihre Leistung ein kleines Geschenk.

Dass das Ende des Konzertes aber noch nicht das Ende des Abends bedeutete, sprach wieder für die Organisatoren. Das Elternteam um die Elternbeiratsvorsitzende Frau Fröhlich hatte die Verköstigung der Gäste so perfekt organisiert, dass innerhalb kürzester Zeit alle mit Getränken und Essen versorgt waren und sitzend in gemütlicher Runde oder an Stehtischen den Abend weiter genießen konnten. Dass davon noch sehr viele Besucher Gebrauch machten, hing bestimmt mit der gelösten Stimmung, aber auch mit dem Angebot vom Bufett zusammen. Leckere Salate in großer Anzahl, wunderschön belegte Feinschmeckerbaguettes und hervorragende selbstgebackene Kuchen ließen keinen Wunsch offen und keinen Magen leer. Ein gelungener Abschluss eines stimmungsvollen Serenadenkonzerts, bei dem sich der Einsatz aller Beteiligten sehr gelohnt hat.
Vielen Dank!

Autor: 
Ute Mergner